Canterbury

Im Jahr 597 n. Chr. wurde der heilige Augustinus nach Canterbury entsandt, um die Region wieder zum Christentum zu bekehren. In Anerkennung der Bedeutung Canterburys erklärte die UNESCO einen Teil der Stadt zum Weltkulturerbe, so etwa die St. Martins-Kirche, die Abtei St. Augustin und die Kathedrale.
Das Stadtbild wird nach wie vor von der normannischen Kathedrale beherrscht und ihr Anblick erfüllt Besucher auch im 21. Jh. mit Erfurcht, wie das wohl schon bei ihren Vorfahren im Mittelalter der Fall war. Apropos Mittelalter: damals war Canterbury einer der meistbesuchten Wallfahrtsorte. Daran erinnert beispielsweise die Canterbury Tales Visitor Attraction, wo man sich England zu Zeiten Chaucers und den Schrein des ermordeten Erzbischofs Thomas Becket vor Augen führen kann. Im Museum of Canterbury wird der Faden der Stadtgeschichte wieder aufgenommen und man kann die Lokomotive Invicta bestaunen, die den ersten Passagierzug der Welt zog, oder den vor Ort kreierten Kinderliebling Rupert Bär.
Auch heute noch begrüßt Canterbury Besucher aus aller Welt. Altertümlicher Charme und kosmopolitische Lebensfreude vertragen sich hier bestens, wovon die zahlreichen antiken Bauwerke, Geschäfte, Bars, Restaurants und der zentral gelegene Campus der Christchurch University zeugen. Die überschaubare Innenstadt ist tagsüber verkehrsfrei, sodass man die Straßen und Sehenswürdigkeiten am einfachsten (und sichersten) zu Fuß erkundet, sei es auf eigene Faust auf ausgeschilderten Strecken oder von April bis Oktober bei einer Stadtführung.
Mehr erfahren Sie unter: www.canterbury.co.uk

